Spitzensportliche Leistungsfaktoren in Unternehmen

In unserer aktuellen Kooperationsstudie richten wir den Blick auf wirksame Leistungsfaktoren von Organisationen und orientieren uns dabei an den Erkenntnissen und Erfolgsmodellen aus dem Sport.

Unser Ansatz

Komplexe Herausforderungen für UnternehmenHerausforderungen

Unternehmen sehen sich heute mit enorm gestiegenen Komplexitäts- und Leistungsanforderungen konfrontiert. Instabile globale Märkte, demographischer Wandel und die Anforderungen der Industrie 4.0 müssen parallel und in kurzer Zeit gemanagt werden. Unternehmensstrukturen und -prozesse müssen überdacht und agiler ausgerichtet werden. Dies führt zu extremen Belastungssituationen von Organisationen und insbesondere von Leistungsträgern in Unternehmen.

Lernen vom Sport

Der Spitzensport kennt seit Jahren ständig wachsende Leistungsanforderungen unter immer wieder wechselnden Umweltbedingungen und in Extremsituationen. Hier werden Trainer und Mannschaften systematisch fit gemacht für den Wettbewerb, oftmals mit geringen Mitteln.
Diese Erkenntnisse lassen sich auch auf Wirtschaftsunternehmen übertragen. So existieren für die Ausgestaltung der „harten“ (bspw. Strategie) und „weichen“ (bspw. Kultur, Teamarbeit) Faktoren wirtschaftlichen Erfolgs übertragbare Methoden und Erfolgsmodelle im Sport.

Transfer spitzensportlicher Leistungsfaktoren in die Wirtschaft

Zu insgesamt acht Leistungsfaktoren des Sports bestehen Methoden und Erfolgsmodelle, die nutzenstiftend auf Wirtschaftsunternehmen übertragen werden können.

Überblick Leistungsfaktoren

Beispiel Selbstmanagement:

Spitzensportler verfügen über eine individuelle Batterie von effektiven und antrainierten Techniken zur Selbststeuerung: Erregungskontrolle, gedankliches Durchlaufen von anspruchsvollen Bewegungsabläufen oder die optimale Planung von Trainings- und Erholungsrhythmen ermöglichen den zielorientierten Leistungsabruf. Auch die Mitarbeiter in Unternehmen können von diesen Strategien profitieren. Gerade in turbulenten Zeiten können Mitarbeitern ihre Resilienz durch diese Methoden erhöhen und z. B. von Arbeitsspitzen und gezielter Erholung profitieren.

Beispiel Struktur und Organisation:

Der Spitzensport kann auf landes- und bundesweit abgestimmte Strukturen zur Entwicklungsförderung ebenso zugreifen wie auf systematische Trainingsprogramme. Eine hohe Disziplin und Verbindlichkeit wird bei den Sportlern gefordert und gefördert. Ähnliche systematische Strukturen und nachhaltige Organisation zur Förderung von Mitarbeitern und (High) Potentials fehlen vor allem nach wie vor in mittelständischen Unternehmen.

Zielstellung der Studie

Vorgehen

Interview-Befragung von Geschäftsführern mittelständischer Unternehmen und Vorständen von Regionalbanken.
Zeitraum April bis Oktober 2017

Teilnahme und weitere Informationen

Zur Teilnahme oder für weitere Informationen laden Sie bitte das folgende Exposé herunter:

Expose

oder kontaktieren Sie:

Dr. Sven Werkmann
Wissenschaftlicher Leiter
Telefon:    +49 69 - 68 60 24 0
E-Mail:      info@performancepsychologie.de